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Wissenswertes ...
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Sehr
geehrter Interessent, lieber Wasserfreund,
wie Sie
sicherlich bereits feststellten, gibt es sehr viele Informationen im
Internet sowie in Werbeanzeigen über Trinkwasserfilter im Allgemeinen
und im Speziellen von verschiedenen Filtergeräteanbietern.
Die Vielzahl
von Informationen macht es sicherlich nicht einfacher, die individuellen
Anforderungen an Ihre eigene Trinkwasseraufbereitung zur
Eigenqualitätssicherung Ihres Trinkwassers zu erkennen.
Nachfolgend
werden wir versuchen hierzu etwas Klarheit über die unterschiedlichen
Filtersysteme und deren Eigenschaften zu schaffen.
Wenn Sie
nicht unserer Meinung sind, oder Erklärungen und Erläuterungen mit Ihren
bisherigen Erkenntnissen nicht in Einklang bringen können, rufen sie uns
an oder senden Sie uns eine Email mit Ihren Fragen.
Denn eine
Investition für einen Trinkwasserfilter zur Herstellung eines
Lebensmittels sollte genau bedacht sein – Ihrer Gesundheit zuliebe.
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Grundsätzliches zu
demineralisiertem Wasser
- erzeugt durch
Destillationsapparate oder durch ein Umkehr-Osmosefiltersystem
Wasser = H2O.
Dies ist jedoch nur die chemische Bezeichnung, den Wasser kommt in
der Natur so nicht vor.
Wasser hat
hervorragende Löseeigenschaften und nimmt auf seinem Weg u. a.
Mineralstoffe auf. Nur auf diesem Weg werden anorganische Mineralien zu
Pflanzen (Gemüse, Obst, Salat, usw.) transportiert. Dieser biochemische
Vorgang besteht seit Beginn der Zeit. Die ersten Lebewesen (Einzeller,
Mehrzeller) wurden ausschließlich mit Mineralstoffen über das Wasser
versorgt. Dieser Vorgang ist bis heute unverändert. Lediglich die
Mineralstoffmengen haben sich aufgrund veränderter, größerer Lebewesen
erhöht. Da diese Menge nicht mehr alleine über das Wasser gedeckt werden
konnte, mussten Mineralstoffe über „essbare Mineralstofflager“ –
Pflanzen, Lebewesen – zusätzlich aufgenommen werden.
Seit
Millionen von Jahren, und unverändert, kann jeder Organismus
selbstverständlich anorganische Mineralstoffe, die im Wasser gelöst
sich, aufnehmen und verstoffwechseln. Bei jeder anderen Theorie wäre die Entwicklung von
Lebewesen, des Menschen, undenkbar. Warum sollte der Organismus des
Menschen bei seiner Evolution etwas daran geändert haben. Und wenn
anorganische Mineralstoffe nicht zuträglich für den Homosapiens waren,
warum hat dann die Evolution nichts daran geändert? Zeit für Selektion
war ja genügend vorhanden.
"Wie haben wir
nur mit diesen unverträglichen anorganischen
Mineralstoffen im Trinkwasser, und dies seit Tausenden von Jahren bis zum
Umkehr-Osmosezeitalter, eigentlich überlebt ?"
Interessanterweise wird diese Theorie, anorganische Mineralstoffe im
Wasser können vom Organismus nicht verstoffwechselt werden, erst seit
der Einführung von
Destillationsapparaten oder Umkehrosmose-Anlagen verbreitet. Jedes
Produkt braucht seine Verkaufs-Strategie und -Philosophie. Wenn die
Produkteigenschaften bzw. das Produktergebnis jedoch nicht mit den
Naturgesetzten im Einklang steht, wird eben alles passend gemacht. Ist
für uns Verbraucher nichts Neues.
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Hans-Heinrich Jörgensen ist Heilpraktiker seit 1962 und Vizepräsident
des Biochemischen Bundes Deutschlands e.V. (Auszug):
„Seit
einiger Zeit geistert die tollkühne Idee durch die Lande, anorganische
Mineralien könne der Mensch nicht verwerten, es müssten organische
Mineralien sein, und die Schäden der anorganischen Mineralien könne man
durch Trinken von destilliertem, durch Umkehrosmose entmineralisiertem
oder ähnlich aufbereitetem Wasser wieder beheben.
Um der
Klarheit willen: Organische Mineralien sind ein Widerspruch in sich.
Mineralien sind immer anorganisch. Als Chlorate, Phosphate und Sulfate
werden die Kationen Natrium, Calcium, Kalium, Magnesium und einige
Metalle seit 120 Jahren in der Biochemie wirksam eingesetzt.
Mineralien behalten ihre "anorganische" Eigenschaft auch dann, wenn sie
in Pflanzen oder den menschlichen Körper eingebaut sind. Das tut ihrer
lebenswichtigen Wirkung auch keinen Abbruch, denn gerade die damit
verbundenen elektrophysikalischen Eigenschaften sind es ja, die an den
Nerven- und Muskelzellen das Ruhe- und Aktionspotential steuern, den
Wasserhaushalt über die Osmose regeln, die Energiebereitstellung durch
die Phosphorylierung ermöglichen." |
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Siehe auch:
... Manuskripte von Hans-Heinrich Jörgensen.
http://www.nam.de/themen.htm |
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Untersuchung zur ernährungsphysiologischen Bedeutung von Trinkwasser in
Deutschland - von Prof. Dr. Helmut Heseker, Universität Paderborn
"Bioverfügbarkeit von Mineralstoffen.
Um für den Organismus verfügbar zu sein, müssen Mineralstoffe in
löslicher Form — entweder ionisiert oder komplex gebunden — vorliegen.
Die Absorptionsrate ist außerdem stark abhängig von der angebotenen
Menge: geringere Zufuhrmengen werden im Vergleich zu hohen Zufuhrmengen
signifikant besser absorbiert.
Die Bioverfügbarkeit wird für Calcium mit 25 bis 45 % und für Magnesium
mit 35 bis 70 % angegeben (Schaafsma, 1997). Die Bioverfügbarkeit von
Mineralstoffen aus Wasser wurde lange Zeit als eher gering angesehen.
Mit modernen Tracermethoden (= Verabreichung stabiler Isotope)
durchgeführte Untersuchungen am Menschen haben für Calcium ebenfalls
eine Bioverfügbarkeit von 25 bis 45 % aus Wasser ergeben. Damit ist
die Bioverfügbarkeit für Calcium aus Wasser ebenso hoch wie aus Milch
(Heaney und Dowell, 1994; Couzy et al., 1995; Wynckel., et al., 1997).
Fazit 4: Calcium und Magnesium sind lebenswichtige Mineralstoffe. Der
Bedarf ist u. a. abhängig vom Lebensstil. Körperliche Inaktivität erhöht
den Calciumbedarf. Die wichtigsten Calcium und Magnesiumquellen sind
feste Nahrungsmittel und Milch. In Wässern vorkommende Mineralstoffe
verfügen über eine hohe Bioverfügbarkeit." |
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Trinkwasser
mit einem sehr hohen Mineralstoffanteil (1 g/Liter) hat einen
Sättigungsgrad von ca. 2-8 %. D. h., 92 % an Mineralsalzen kann
das Wasser immer noch aufnehmen.
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Fette,
Öle, Körperzellen, Faserstoffe, usw. ergeben mit Wasser ein Gemisch
(Emulsion bei Wasser/Öl). Eine Sättigung ist hierbei nicht möglich. Beispiel: Bei zu geringem Wasseranteil würde ein Gemisch aus Wasser und
Fett zunehmend zähflüssig werden. Bei einem Gemisch aus Wasser und
Alkohol (oder Lösungsmittel, usw.) wird bei Verringerung des
Wasseranteils die Konzentration des Alkohols erhöht.
Eine Sättigung des Wassers tritt aber nicht ein. Schon alleine deshalb
spielt die Mineralstoffmenge im Trinkwasser für die Aufnahmefähigkeit
des Wassers zur Ausleitung von Schlackenstoffen usw. absolut keine
Rolle.
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Trinkwasser
sollte nicht aggressiv gegenüber dem Organismus wirken. Es sollte sich
neutral verhalten und eine seiner Hauptaufgaben als „Spediteur“
übernehmen - Stoffe in den Organismus und aus dem Organismus
transportieren. Dabei sollte das Wasser nichts ungefragt ablagern noch
entziehen. Der Organismus entscheidet was zu tun ist.
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Die
Mineralstoffmenge, die wir über das Trinkwasser aufnehmen, hängt vom
Mineralstoffgehalt des jeweiligen Wassers und von der Trinkmenge ab, und
liegt durchschnittlich bei ca. 8 % des täglichen Mindestbedarfs an
Mineralsalzen. Die einzelnen Mineralsalze (Kalzium, Magnesium, Natrium,
Chlorid, usw.) selbst, welche wir über das Trinkwasser aufnehmen, sind
quantitativ dabei nicht entscheidend, sondern der Elektrolythaushalt des
Wasser, d. h. die Menge an gelösten Mineralsalzen überhaupt.
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Zur
Ausscheidung von Schlackenstoffen (usw.) ist schadstofffreies, normales
Trinkwasser bestens geeignet. Entscheidend hierfür ist die Trinkmenge,
auch und vor allem bei therapeutischen Behandlungen.
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Bei
körperlicher Anstrengung, und dem dabei entstehenden Wasserverlust, kann
die Zuführung von demineralisiertem Wasser zu erheblichen körperlichen
Problemen, bis hin zum Kreislaufkollaps, führen. Auch jeder Sportler
muss ausreichend mineralsalzhaltige Getränke trinken, um einer
Demineralisierung des Organismus vorzubeugen. Dabei ist nicht der
spezifische Mineralstoffanteil wichtig, sondern der Elektrolythaushalt. Da wir übernacht bis zu 1 – 1,5 Liter Wasser durch Schwitzen verlieren,
ist ein "Nachfüllen" von mineralsalzhaltigem Wasser – Elektrolytgetränk
- ebenso notwendig wie bei einem Sportler, der diese Flüssigkeitsmenge in
kurzer Zeit verliert.
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Demineralisiertes Wasser (pH-Wert zwischen 5,5 bis 6,5) entnimmt
ungefragt und selbständig Stoffe aus dem Organismus der diese vielleicht
nicht abgeben will. Die Entscheidung sollte grundsätzlich unserem
Organismus selbst überlassen bleiben, den dieser weiß bestens um unseren Zustand
Bescheid.
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Demineralisiertes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 5,5 bis 6,5 kann zur
Übersäuerung des Organismus beitragen. Nicht nur, da der pH-Wert
bereits sauer ist, sondern weil dieses Wasser sich erst mit
Mineralsalzen bis zur Neutralisierung sättigt und dabei dem Organismus
Mineralsalze entzieht, was wiederum zu einer weiteren Übersäuerung der
Organe und des Bindegewebes führt. Erst nach dieser „Zwangssättigung“,
bis zur Neutralisierung des Wassers, beginnt es seine
„Speditionsaufgaben“. Denn der Sättigungswille des Wassers unterscheidet
nicht zwischen positiven und negativen Mineralstoffen. Also muss die
Entscheidung, was dem Organismus gut tut, auch dieser selbst entscheiden
und entscheiden können, und nicht ein hungriges, demineralisiertes,
synthetisch hergestelltes Wasser.
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"Märchenstunde" einiger Umkehr-Osmose-Anbieter:
Behauptungen einiger Umkehr-Osmose-Anbieter:
"... Mineralarmes Wasser, wie es von Louis Claude Vincent angepriesen
wird, hat in der Naturheilkunde allgemein eine wichtige Rolle bei der
Unterstützung von Heilung. Im bekannten Rollier-Sanatorium im
schweizerischen Leysin gab der Leiter Auguste Rollier seinen Patienten
schon vor 50 Jahren nur Regenwasser und Wasser aus geschmolzenem Schnee
zu trinken, weil er das normale Wasser als zu hart und mineralreich
ansah.
Erinnert sei auch an die Hunza, ein Naturvolk, das über
Jahrhunderte hinweg vor allem das ohne Mineralien vorkommende Gletscher-
oder Regenwasser getrunken haben und sich einer guten Gesundheit
erfreuten. ..."
Die Wahrheit:
Auszug
aus
wissenschaftlichen Untersuchungen und Wikipedia
/ Enzyklopädie:
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"... Den Schilderungen zufolge sind die Hunzukuc ein besonders
friedfertiges
Naturvolk,
das seiner fleischarmen oder fleischlosen Ernährung, besonders mit
Mineralien
und Edelmetallen
angereichertem Wasser, einem
legendären und bislang nicht nachweisbaren
Vollkornbrot
(oft Hunza-Pie genannt), und besonderen „Himalayasalzen“ eine
außerordentliche Langlebigkeit und Gesundheit verdankt. ..."
-
"...
Unsere gute Gesundheit und unser langes Leben ist in unserem Wasser
begründet. Es kommt von den Gletschern und enthält bestimmte
Mineralien, die unsere Zellen neu beleben", sagt der Mir von Hunza
(Bergvolk im Himalaya). ..."
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"... Wegen ihrer gesunden Ernährung, der reinen Luft, den vitaminreichen
Aprikosen, dem Gletscherwasser mit seinem hohen Gehalt an Mineralien
und der ewigen Ruhe hatten die Hunzas den Ruf, sehr alt zu werden.
..."
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"... Ein 74-jähriger Bergführer, bekannt unter dem Namen 'Hunza-Tiger',
trinkt das milchigweiße, sehr mineralhaltige Schmelzwasser der Gletscher
der umliegenden 6000-8000 Meter hohen Berge des Karakorum
Behauptungen einiger Umkehr-Osmose-Anbieter:
"...
Unser
Körper ist nicht in der Lage, anorganische Mineralien zu verwerten. ..."
"...
Die
Mineralien im Wasser liegen in einer Form vor, wie sie unsere Zellen
nicht aufnehmen können. Erst wenn Mineralien von Pflanzen
verstoffwechselt und in eine organische Struktur umgewandelt werden,
sind sie für unseren menschlichen Körper verwertbar. ..."
Die Wahrheit:
"... Mineralien sind immer anorganisch. Als Chlorate, Phosphate und
Sulfate werden die Kationen Natrium, Kalcium, Kalium, Magnesium und
einige Metalle seit 120 Jahren in der Biochemie wirksam eingesetzt. Mineralien behalten ihre "anorganische" Eigenschaft auch dann, wenn sie
in Pflanzen oder den menschlichen Körper eingebaut sind. Das tut ihrer
lebenswichtigen Wirkung auch keinen Abbruch, denn gerade die damit
verbundenen elektrophysikalischen Eigenschaften sind es ja, die an den
Nerven- und Muskelzellen das Ruhe- und Aktionspotential steuern, den
Wasserhaushalt regeln, die Energiebereitstellung durch
die Phosphorylierung ermöglichen. ..."
"
Mineralstoffe liegen im Wasser in elementaren Verbindungen vor, genau
so, wie diese von den Zellen in natürlicherweise verstoffwechselt werden
können."
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